Fachgebiet Jura: Prüfungsanfechtung / Prüfungsrecht

Fachgebiet Prüfungsanfechtung Prüfungsrecht
Als spezialisierte Anwälte vertreten wir Sie bei Ihrer Prüfungsanfecht und allen Angelegenheiten des Prüfungsrechts
Sie planen eine Prüfungsanfechtung? Wir beraten Sie umfassend, wenn Sie Ihre Prüfung/en nicht bestanden haben oder mit dem Prüfungsergebnis nicht zufrieden sind:
  • im juristischen Pflichtfachexamen,
  • im Schwerpunktsexamen,
  • im 2. Juristischen Examen,
  • im Notarexamen oder
  • in einer anderen juristischen Prüfung!


Unsere Kanzlei in Münster steht für fachkundigen Rat bei bundesweiten Prüfungsanfechtungsverfahren.

Verfahrensfehler oder inhaltliche Bewertungsfehler - Voraussetzung für eine erfolgreiche Prüfungsanfechtung ist die richtige Einschätzung des Beurteilungsspielraums bei Prüfungsentscheidungen

Prüfungsentscheidungen unterliegen bei Prüfungsanfechtung je nach Bundesland und dortiger Rechtsprechung einer eingeschränkten verwaltungsgerichtlichen Kontrolle, soweit es sich um prüfungsspezifische Wertungen handelt. Letztere sind mit fachlichen Urteilen untrennbar verknüpft. Aufgrund des Prüfungsrechts können Verwaltungsgerichte eine Prüfungsentscheidung lediglich aufheben, wenn ein sog. Beurteilungsfehler vorliegt.

RA Müller setzt für eine erfolgversprechende Anfechtung der Prüfung bei Beurteilungsfehlern an und sortiert diese sorgfältig aus. Unabdingbar sind dazu neben seiner fachlich hochgradigen Kompetenz ein Maximum an Erfahrung auf dem Fachgebiet der Prüfungsanfechtung und an Know-How für das spezifische Prüfungsrecht. Mit der Überprüfung von mehr als 2.000 Bewertungen von Prüfungsleistungen und Prüfungsrecht besitzt unsere Kanzlei in Münster beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Ausgang Ihres Prüfungsanfechtungsverfahrens.


Guter Rat bei nicht bestandener Prüfung oder Wunsch nach Notenverbesserung

Neben der Klärung, ob es sich um eine Anfechtung oder um eine Verpflichtung zur Neubescheidung handelt, muss das Erfordernis eines Widerspruchsverfahrens geprüft werden - auch hier spielt das jeweilige Bundesland eine Rolle. Im Prüfungsrecht ist zusätzlich i. d. Regel ein Überdenkungsverfahren durchzuführen, weil Beurteilungs- bzw. Bewertungsspielräume der Prüfer zu wahren sind. Im Überdenkungsverfahren werden die Einwände des Prüflings den Fachprüfern übersandt. Letztere beziehen nach eingehender Prüfung Stellung.

Unsere Empfehlung lautet, diese substantiierten Einwendungen für die Anfechtung der Prüfung bereits im außergerichtlichen Widerspruchs- oder Gegenvorstellungsverfahren umfassend geltend zu machen. In diesem Stadium ist der konkret bewertende Prüfer noch selbst aufgefordert, zu unserem Vortrag Stellung zu nehmen. Im einem späteren Gerichtsverfahren über die Prüfungsanfechtung hingegen wird die Klageerwiderung häufig nur noch von Bearbeitern der Prüfungsbehörde abgefasst, ohne Beteiligung des verantwortlichen Prüfers.

Sollte kein Beurteilungsfehler im o. g. Sinne vorliegen, besteht durch Hervorhebung der positiven Seiten der Prüfungsleistung die Möglichkeit, die Prüfer zu veranlassen, eine andere Note zu vergeben. Diese Vorgehensweise hat Aussicht auf Erfolg, wenn der Eindruck besteht, dass der Spielraum noch anders ausgeübt werden könnte. Eine Einschätzung, die RA Müller aufgrund langjähriger Erfahrung kompetent treffen wird.

Bedenken Sie: Ihr Fall ist individuell zu beurteilen und lässt sich erst nach einer vorzunehmenden Akteneinsicht entscheiden.


Widerspruch ist an Fristen gebunden - geben Sie uns die Möglichkeit, diese zu beachten, indem Sie sich zügig mit unserer Kanzlei in Verbindung setzen!

Im Regelfall muss gegen einen Prüfungsentscheid innerhalb von einem Monat ab Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. In einigen Prüfungsfällen muss eine Gegenvorstellung sogar innerhalb kürzerer Fristen eingereicht werden.

Handelt es sich um Fehler mit einer unverzüglichen Rügepflicht (was insbesondere bei Verfahrensfehlern möglich ist), kann es bei Nichteinhaltung dieser Frist zu einem Rechtsverlust für die Prüfungsanfechtung kommen.

Lassen Sie es deshalb nicht so weit kommen: Haben Sie Einwände gegen die Bewertung Ihrer mündlichen Prüfungsleistung, verfassen Sie zeitnah ein möglichst wortgetreues Protokoll aller Fragen und Antworten und notieren Sie sich Namen und Anschrift von Zeugen. So sind Sie gut aufgestellt für Ihr Prüfungsanfechtungsverfahren.

Analyse für Verbesserungsversuche im Examen - weil besser einfach besser ist!

Anstelle oder parallel zur Prüfungsanfechtung haben Sie die Möglichkeit, einen Verbesserungsversuch zu starten. In dem Fall ist eine Analyse der eigenen Fehler, die Sie in der Prüfung gemacht haben, empfehlenswert. So einfach lassen sich diese für den Verbesserungsversuch vermeiden. Unsere Kanzlei leistet Ihnen dazu wertvolle Hilfestellung!

Ihr Rechtsanwalt für Prüfungsanfechtung / Prüfungsrecht in Münster: Rechtsanwalt Thomas Müller

Schorlemerstraße 12, 48143 Münster

Tel.: +49 (0)2 51/8 20 14 und Fax +49 (0)2 51/8 83 95
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